Der Tourismus gehört zu den am schnellsten wachsenden Sektoren der Weltwirtschaft und wird wie in vielen armen Ländern auch in Ecuador als wichtige Einkommensquelle betrachtet. Auf der anderen Seite führt der steigende Tourismus zur Zerstörung von Lebensräumen von vielen Tier- und Pflanzenarten. Die ansässige Bevölkerung profitiert im Gegensatz zu ausländischen Veranstaltern nur sehr wenig vom Tourismus.
Der Ökotourismus soll als ökologisch und sozial verträglicher Tourismus einen grundlegenden Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt zu leisten und die kulturellen Unterschiede respektieren. In der Realität werden unter dem Begriff "Ökotourismus" jedoch nahezu all jene touristischen Aktivitäten zusammengefasst, die irgendwie in der Natur stattfinden. Mit dem eigentlichen Ziel des Ökotourismus hat diese Interpretation nichts mehr gemeinsam. Unter dem Deckmantel "Öko" ist der Weg frei, um neue ursprüngliche Gebiete für den Tourismus zu erschließen.
Am 28.Januar 2002 riefen die Vereinten Nationen das Jahr des Ökotourismus aus. Kritiker befürchten ohne eine klare Definition des Begriffs "Ökotourismus" einen negativen Effekt auf den Erhalt der biologischen Vielfalt.
Die Yachana Lodge -etwa drei Stunden flussaufwärts des Rio Napo- zählt zu den besten Ökotourismusprojekten des Landes.
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