SOTE - Pipeline
Sistema Oleoducto TransEcuatoriana

Texaco erbaute 1972 die SOTE-Pipeline. Etwa 1,5 Milliarden Barrel Öl wurden seitdem aus dem Amazonasgebiet an die Pazifikküste befördert.
 
Der Einstieg in das große Ölgeschäft hat sich trotzdem für Ecuador bis heute nicht gelohnt. Die eingenommenen Devisen fließen zum Großteil in die Schuldentilgung, die Auslandsverschuldung ist durch die Großprojekte stetig gewachsen.
Die Anwohner in der Nähe der maroden Pipeline leiden unter den gravierenden Umwelt- und Gesundheitsschäden, die durch die zahlreichen Ölunfälle verursacht worden sind.
In den letzten 30 Jahren sind etwa 74 Millionen Liter Öl ausgetreten, die zu Verseuchung von Gewässern und Landstrichen geführt haben.
 
Seit 1993 klagen 30.000 betroffene Personen gegen den Ölkonzern Texaco in einem internationalen Gerichtsprozess. Sie fordern 1,5 Milliarden US-Dollar Schadensersatz für die von der Firma verursachten Umweltprobleme.

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