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Ähnlich sieht die Landschaft im südlichen Tiefland aus - allerdings wird es hier flacher und trockener. Geht man vom Äquator in Richtung Süden, gewinnt der kalte Humboldtstrom an Einfluss. Die Luftmassen über dem Pazifik sind wesentlich kühler und trockener, landeinwärts regnet es weniger. Trockenwälder, Savannen und wüstenähnliche Gebiete sind hier zu finden (The Conservation Atlas of Tropical Forests, IUCN, 1996). 

Die Sierra
Die Anden Ecuadors durchziehen zwei von Nord nach Süd verlaufende Hochgebirgszüge mit 30 Vulkanen, die "Cordillera Occidental" im Westen und die höhere "Cordillera Oriental" im Osten. Der höchste Berg ist der Chimbaroza (6310 m) gefolgt vom Cotopaxi (5897 m).
Zwischen den beiden Andenkordilleren liegt der sogenannte "Altiplano", das innerandine Hochlandbecken auf 1800 bis 3200 m Höhe. Es ist 500 km lang und zwischen 20 bis 30 km breit.
Bereits vor den Inkas wurde hier auf Grund des milden Klimas und der durch Vulkanasche fruchtbaren Böden Landwirtschaft betrieben.
Einziges Hindernis ist das unwegsame Gelände, weshalb an den Berghängen Terrassenfelder angelegt wurden. Im Norden dieses Beckens liegt die zweithöchste Hauptstadt der Welt: Quito auf 2850 m Höhe. 

 
 
 
 
 
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