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Die Höhenlagen nach Alexander von Humboldt

Der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt gliederte schon 1817 das Gebiet in thermische Höhenlagen:

Tierra caliente, das "heiße Land" (Vegetationsgürtel des tropischen Regenwaldes), reicht bis zu einer Höhe von 1000m. Es wird dort eine jährliche Durchschnittstemperatur von 25 Grad Celsius erreicht. Vor allem Kakao und Tabak lassen sich in diesen Gebieten anbauen.

Tierra templada, auch "gemäßigtes oder warmes Land" (Vegetationsgürtel der Bergurwälder) genannt, beginnt in einer Höhe von rund 800 m und endet bei 2000m. Durchschnittstemperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius sind ideal zum Anbau von Bananen, Zuckerrohr und Kaffee geeignet.

In der Tierra fria -"dem kalten Land"- befindet sich in einer Höhe von 2000m bis 3500 m der Vegetationsgürtel der Nebelwälder, des Páramo (feucht) und der Puna (trocken). Während des Tages kann es durchaus warm werden, sehr kalte Nächte lassen aber die Durchschnittstemperaturen auf 12-18 Grad Celsius sinken. In dieser Klimazone ist die Bevölkerungssdichte im Gebirge am höchsten. Mais, Weizen, Gerste und Kartoffeln gehören hier zu den bevorzugten Anbaupflanzen.

 
 
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