Die Savannengebiete (mit 800-1200 mm Niederschlag im Jahr und einer
siebenmonatigen Trockenzeit) werden landwirtschaftlich stark beansprucht.
Vermutlich war hier früher Grasland mit einzelnen Bäumen vorherrschend.
Trockene Laubwälder bzw.Trockenwälder
mit einem relativ geschlossenen Kronendach finden sich in der gleichen
Region auf den flachen und steinigen Böden der Berghänge. Die
meisten Bäume werfen während der langen Trockenzeit ihr Laub
ab. "Halb-Laubwälder" oder tropische Feuchtwälder,
finden sich im Osten der Costa zu den Anden hin (Niederschlag: 1500 bis
2500 mm, Dauer der Trockenzeit: 3 Monate) und bedeckten früher große
Flächen der Costa, die heute teilweise landwirtschaftlich genutzt
werden.
Einige dieser Bäume werfen ihre Blätter während der
Trockenzeit ab, andere behalten sie. ( Die Tieflandregenwälder der
Costa sind unter Oriente beschrieben.)
Vegetation in den Anden
Die Kordilleren sind ab einer Höhe von 3400 bis 4700 m durch baumlose Páramo-Gebiete gekennzeichnet. Darunter versteht man tropisch-alpine Gras- und Heidelandschaften. Diese auf der Welt einzigartige Graslandzone zeichnet sich durch kräftigen Wind aus, der sich oft zu Schneestürmen steigern kann. Temperaturstürze von über 15° Celsius innerhalb weniger Minuten ist in dieser Höhenlage keine Seltenheit.
|